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Wohin gehen die Preise

Quo Vadis Preis

 Werfen wir einen kurzen Blick auf die Preisentwicklung der vergangenen Jahre. Hier sehen wir einen ganz eindeutigen Trend: Vom 3. Quartal 2018 zum 3. Quartal 2019 stiegen die Preise um 4,9%. Die höchste Steigerung mit 9% verzeichneten dabei die Eigentumswohnungen, gefolgt von Ein- und Zweifamilienhäusern mit 7,5%. Zumindest in den großen Metropolstädten wie z.B. Hamburg, München Köln und Frankfurt.

 

Doch auch kleinere Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern boomen. Der Anstieg war mit 5,8% bei Eigentumswohnungen und 7,8% bei Ein-und Zweifamilienhäusern zwar etwas moderater, aber immer noch ordentlich.

 

Auf was stützen sich denn nun die Prognosen? Hier spielen Werte wie Einkommen, Konjunktur und natürlich die Entwicklung der Zinsen eine Rolle.

 

Experten rechnen im bundesweiten Durchschnitt mit einem ungebrochenen Aufwärtstrend. Zumindest in den Städten und deren Randgebieten. Was nicht heißen mag, dass es in bestimmten Regionen wie z.B. im Ruhrgebiet oder Saarland nicht zu einer rückläufigen Entwicklung kommen kann.

 

Städte, vor allem mit attraktivem Arbeitsplatzangebot, haben den Vorteil, dass sie Zuzug generieren. Auch sehen wir eine Zunahme der Single-Haushalte und dem damit verbundenen wachsenden Flächenbedarf.

 

Noch immer wird zu wenig in Neubau investiert, besonders von kommunaler Seite. Solange Wohnungen verknappt sind, werden die Preise nicht sinken.

 

Analysiert man die Zeitungsartikel der vergangenen Monate, ist auch keine Zinserhöhung in Sicht. Das wäre ein weiterer Faktor, der die Immobilienpreise senken könnte.

 

Die größte Unbekannte ist und bleibt die Konjunktur. Speziell die Auswirkungen der monatelangen Pandemie. Man möchte meinen, man könnte schon in einkommensstarken Städten einen leichten Rückgang der Mietpreise feststellen.  Sollte dem tatsächlich so sein, dann wird das früher oder später auch die Kaufpreise beeinflussen.

 

 

 

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